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Pfarrverbandsfest am Reformationstag 31.10.2017

12.12.2017 10:20 von Pfarrer Frank Ahlgrim

500 Jahre Reformation – am 31. Oktober 1517 machte Martin Luther mit seinen 95 Thesen auf den damaligen Zustand der Kirche aufmerksam und übte öffentlich Kritik am Ablasshandel. Das war der Startschuss zu einem der geschichtsträchtigsten Ereignisse im Mittelalter innerhalb Deutschlands und den angrenzenden Staaten.

Mit Andachten um genau 15.17 Uhr läuteten alle Kirchengemeinden der Propstei Schöppenstedt die Feierlichkeiten am diesjährigen Reformationstag ein. Hier standen die Worte aus Psalm 46 im Mittelpunkt, die durch das wohl bekannteste Luther Lied unterstrichen werden: „Ein feste Burg ist unser Gott“.

Wie schon im vergangenen Jahr, als die Bildung des Pfarrverbandes Schöppenstedt-Süd im Mittelpunkt stand, feierten die Ev.-luth. Petrusgemeinde, die Ev.-luth. Kirchengemeinde Hornburg/Isingerode, die Ev.-luth. Kirchengemeinde Schladen und die Ev.-luth. Johannesgemeinde Schladen-Werla mit einem Pfarrverbandsfest im Schafstall Altenrode dieses große Ereignis. Um 17.00 Uhr begann der Abend mit einem Gottesdienst, durch den Pfarrerin Sonja Achak führte und der vom Posaunenchor Achim musikalisch begleitet wurde.

In der Predigt ging Pfarrer Daniel Maibom-Glebe auf die Worte aus dem Matthäus-Evangelium im 10. Kapitel ein. „Was ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was euch gesagt wird in das Ohr, das verkündigt auf den Dächern.“ Auch bei Martin Luther reifte, so Maibom-Glebe, der Glauben erst im Stillen, bevor er sich sicher war, mit seinen Thesen an die Öffentlichkeit zu gehen und u.a. den Ablasshandel und die Missstände in der Kirche zu kritisieren. Damit wurde ein neues Kapitel in der Kirchengeschichte aufgeschlagen.

Zum Abschluss des Gottesdienstes wurde ein großer Kreis gebildet, und es wurde in dieser großen Gemeinschaft das Heilige Abendmahl gefeiert.

Nach einer kurzen „Umbau-Pause“, die Jonas Ahlgrim mit einer kleinen Licht- und Feuer-Show auf dem Hof ausfüllte, konnten sich die rund 200 Besucherinnen und Besucher zunächst an einer herzhaften Kartoffelsuppe und später an Krustenbraten, Sauerkraut, warmem Fetakäse und Brot satt essen. Auf den festlich geschmückten Tischen leuchteten Lutherlichter und liebevoll gebastelte „Lutherservietten“ lagen auf jedem Platz. Familie Wätjen stellte auch in diesem Jahr die Räumlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung und stiftete darüber hinaus auch den Rotwein für diesen Abend. Dafür sei an dieser Stelle herzlich DANKE gesagt.

Ein buntes Abendprogramm unterhielt dann die Gäste aus unserem Pfarrverband. Das Duo Cawerla (Günter Dietermann und Frank Ahlgrim) eröffnete mit modernen Liedern über Martin Luther die unterschiedlichen Darbietungen. Es folgten Beiträge des Gielder Kirchenchores, der u.a. auch die Gäste zum Mitsingen aufforderte.

Daniel Maibom-Glebe zitierte Luther in einer heiteren, deftigen, liebevollen, witzigen und auch tiefsinnigen Weise. Seine Texte unterstrichen Simone Jacob (am digitalen Cembalo) und Stefan Schoenawa (mit mehreren Blockflöten) durch zeitgenössische Musik aus der Reformationsepoche.

Olaf Schäper brachte mit seiner kleinen Psychologie des Krippenspiels das Publikum zum Lachen. Wer als Kind oder Erwachsener schon einmal in einem Krippenspiel mitwirkte, wird sich hier und da sicher wieder gefunden haben.

Zum Ende des bunten Programms sang der Luther-Projektchor aus Werlaburgdorf zu dem Arrangement „Ein feste Burg ist unser Gott“ von Anja und Uwe Klußmann Teile aus dem Pop-Oratorium L-U-T-H-E-R.  Uwe Klußmann improvisierte die Melodie mit dem Saxophon und wurde dabei von Anja Klußman am Piano begleitet.

Mit Luthers Abendsegen beendete Pfarrer Olaf Schäper das gelungene Pfarrverbandsfest zum 500. Reformationsjubiläum.

Dass dieses Fest auch in diesem Jahr wieder gelingen konnte, verdanken wir der guten Vorbereitung des Organisationsteams, sowie den vielen helfenden Händen an diesem Abend. Allen, die dazu beigetragen haben, sei an dieser Stelle ein großes und herzliches Dankeschön gesagt.

 

 

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