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Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

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    1.Korinther 3,7

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Fusionsfest der Ev.-luth. Johannesgemeinde Schladen-Werla

08.06.2016 09:53 von Pfarrer Frank Ahlgrim

Nachdem im vergangenen Jahr bei Gemeindeversammlungen diskutiert und in unseren Gemeindebriefen darüber berichtet wurde und schließlich die Fusion der Kirchengemeinde Werlaburgdorf-Heiningen mit Gielde beschlossen war, trat diese zum 1. Januar 2016 in Kraft. Nun sind die drei Kirchorte Heiningen, Werlaburgdorf und Gielde kirchlich gesehen unter dem Dach der Ev.-lurth. Johannesgemeinde Schladen-Werla vereint.

Wie vor fünf Jahren, als man die Fusion zwischen Werlaburgdorf und Heiningen feierte, bereiteten nun viele freiwillige Helfer das Fusionsfest mit Gielde für Sonnabend, den 4. Juni 2016 vor. Bis zur Wochenmitte bangten wir noch, ob die starken Regenfälle und das wechselhafte Wetter ein Fest in der Natur auf dem Rottland zwischen Werlaburgdorf und Gielde wohl zuließen.

Bei herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen begann unser Fusionsfest am Denkmal der deutschen Einheit an diesem Nachmittag dann mit einem festlichen Gottesdienst. Ca. 60 Gemeindeglieder aus unseren drei Kirchorten hatten sich auf den Weg gemacht, um miteinander zu feiern.

 

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In seiner Predigt bezog sich Pf. Frank Ahlgrim  auf den Text aus einem Brief an die Epheser. Hier geht es um  die Familie Gottes, zu der wir auch heute noch alle gehören.  Das Zusammenwachsen unserer Kirchengemeinden ist wie eine Hochzeit, die die Beziehungen zueinander noch einmal auf eine neue Basis stellt. Unsere Fusion ist ja kaum noch merklich, da wir schon seit vielen Jahren gemeinsam auf dem Weg sind. Sie wirkt hier eher nach innen. Da sind u.a. die Vereinfachung der Verwaltung, größere finanzielle Spielräume, nur noch ein gemeinsamer Kirchenvorstand u.v.m. zu nennen.

Im Vordergrund soll und wird aber weiterhin die Gemeinde und die Menschen, die sie füllen, stehen.  Wenn niemand mitarbeitet, mit Gottesdienst feiert oder am Gemeindeleben teilnimmt, wird jede Form von Gemeinschaft hinfällig. Wir können mehr oder wenige Pfarrer haben, wir können unsere Kirchen erhalten und ständig Gottesdienste anbieten, wenn niemand kommt, wenn die Gemeinde fern bleibt, ist die Kirche tot. GEMEINSAMES Gebet, GEMEINSAMES Singen, Loben, Feiern, Besuchen, Helfen---das macht Gemeindeleben und Kirche aus. Und darin kann der Geist Gottes wirken, der uns seine Liebe und immer wieder Hoffnung schenkt.

Im Anschluss an den Gottesdienst konnten sich dann die Besucher an dem umfangreichen Salatbuffet, gegrillten Würstchen, Getränken und schmackhafter Erdbeerbowle erfreuen. An den Tischen herrschte eine gelöste Stimmung bei lockeren und fröhlichen Gesprächen.  Dank der Technik, die für die musikalische Umrahmung vorbereitet war, trugen Jörg Uhde, Thomas Tenger und Günter Dietermann, die Jugendband „Veiertelnach“ sowie Williams und  Birne (Günter Dietermann und Frank Täger-Wondra), mit ihren Musikbeiträgen zum Gelingen des Abends bei.

 

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Leider wurde die Schar der Gäste schnell kleiner und so entschloss man sich, das Abendgebet eine Stunde vorzuziehen. Bei einem wunderschönen Sonnenuntergang klang das Fusionsfest gegen 22.00 Uhr aus.

An dieser Stelle sei allen gedankt, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Viel Mühe und Arbeit vor-während-hinterher waren nötig, um alles vorzubereiten, auszuführen, abzubauen.

Ein wenig traurig waren wir schon, dass sich im Verhältnis zu ca. 1200 Gemeindegliedern nur eine kleine Schar auf den Weg gemacht hatte.

Für alle, die aber mitfeierten, war es rund herum ein gelungenes und fröhliches Fusionsfest.

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