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Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

  • Der HERR, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände.

    5.Mose 30,9

  • Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.

    Philipper 2,13

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Konfirmandenfreizeit im Knüll-House

17.07.2018 09:33 von Pfarrer Frank Ahlgrim

Waren wir in den vergangenen Jahren schon mit 40 und mehr Konfirmanden in den Sommerferien ins Knüll-House gefahren, so fuhren in diesem Jahr nur 25, von denen alleine 7 Zweitfahrer waren, mit zur Konfirmandenfreizeit. Das liegt vor allem daran, dass sich unsere Konfirmandenzahl insgesamt im Verhältnis zum Vorjahr etwa halbiert hat und sich davon nochmals die Hälfte für die alternative Herbstfreizeit angemeldet haben.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden, die sich mit uns auf den Weg gemacht haben, um dort miteinander 14 spannende Tage zu verbringen und viel über den christlichen Glauben zu erfahren, hatten jedoch eine ausgesprochen gute Zeit miteinander.

Nach einem Sendungsgottesdienst in Börßum, machten sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie das sechsköpfige Team auf den Weg nach Hessen. Im Knüll-House angekommen, wurden die Zimmer bezogen, Regeln abgesteckt und das Haus erkundet. Nach einem ersten Kennenlernen, dem obligatorischen Bonbon-Spiel und kooperativen Abenteuerspielen, welche den Zusammenhalt fördern, ging es inhaltlich in diesem Jahr erneut vor allem um Jesus Christus.

Zunächst wurde nach den historischen Eckpunkten der Person Jesus gefragt und anhand von Gleichnissen, die Jesus selbst erzählt hat, wurde etwas von seiner Vision des Reiches Gottes deutlich. Um das Wunder der Heilung eines Blinden nachzuempfinden, haben die Konfirmanden ausprobiert, wie es ist, blind zu sein und sind der Frage nachgegangen, ob auch heute noch Wunder geschehen. Ein Schwerpunkt lag natürlich auf der Passionsgeschichte und Jesu Tod am Kreuz und dessen Bedeutung für uns, als Schlüssel zum Himmelreich Gottes. Dazu wurden auf sehr unterschiedliche Weise Kreuzwegbilder hergestellt und durch das Beschreiben von Vergebungstüchern das vergebende Handeln Gottes persönlich erlebbar.

Neben dieser thematischen Arbeit gab es aber auch ein breites Freizeitprogramm. Bei verschiedenen Workshops konnte gebastelt oder sich sportlich ausgetobt werden, bei Partys wurde das Tanzbein geschwungen und während einer Show ging es darum, als Gruppe Punkte zu ergattern. Zweifellos Höhepunkte der Freizeit waren der Besuch des Freizeitparks Fort Fun im Sauerland sowie die „Paulus Missionsreise“, einem Actionspiel, bei dem wohl keiner wirklich sauber geblieben ist.

Natürlich wurden auch Gottesdienste miteinander gefeiert und jeder Tag schloss mit einem besinnlichen Abendkreis bei Kerzenschein, in dem die Erlebnisse und Eindrücke des Tages noch einmal sacken konnten.

Insgesamt zogen sowohl die Gruppe, als auch das Team eine sehr positive Bilanz. Die Gruppe hat sehr gut zusammengefunden, es gab kaum Auseinandersetzungen und alle haben intensiv miteinander gearbeitet.

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