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Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

  • Der HERR sprach: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.

    1.Mose 8,21

  • Ihr wisst, dass der Sohn Gottes erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme.

    1.Johannes 3,5

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Pfarrverbandsfest am Reformationstag

01.11.2016 21:16 von Petra Schoenawa

Es gab etwas zu feiern an diesem Reformationstag und das in doppelter Hinsicht. Zum einen den Auftakt zum Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“, zum anderen die Bildung des Pfarrverbands „Schöppenstedt Süd“, zu dem seit 1. Juli 2016 die Petrusgemeinde Börßum, die Johannesgemeinde Schladen-Werla, die Kirchengemeinde Beate Virgines Hornburg, Schladen, Wehre und Beuchte gehören.

 

Auch wenn es scheint, dass der Reformationstag zunehmend aus dem Blick unserer Gesellschaft gerät, ist und bleibt der 31. Oktober ein wichtiger Gedenktag an Martin Luther. An sein Aufbegehren gegen die festgefahrenen und haltlosen Strukturen der Kirche im 16. Jahrhundert und die Wiederentdeckung des liebenden Gottes, der gerade nicht vor allem zürnt und straft, wie es die damalige Kath. Kirche den Menschen weißgemacht hat. Mit seiner Bibelübersetzung und dem Druck zahlreicher theologischer Schriften machte er außerdem vielen Menschen das Wort Gottes zugänglich und ermöglichte ihnen so, selbst die Bibel zu studieren.

 

Aus diesem Anlass hatten die Kirchengemeinden des neuen Pfarrverbands in den Schafstall zu Altenrode eingeladen Ein gemeinsamer Abendmahlgottesdienst mit 250 Besuchern bildete den Auftakt an diesem Abend. Pfarrer Rolf Fröhlich ging in seiner Predigt auf das biblische Gemeindebild vom einen Leib mit vielen Gliedern aus dem Korintherbrief ein. Ein Leib und viele Glieder, eine Kirche und viele Menschen, die sie füllen mit ihren unterschiedlichen Begabungen, Ideen und Taten, das macht Gemeindeleben und Zusammenarbeit aus. Abwechslungsreiche Musik vom Posaunenchor Achim, dem Kirchenchor und der Liedertafel Hornburg sowie der Flötengruppe Werlaburgdorf umrahmte den Gottesdienst.

 

Viele helfende Hände stellten anschließend in kürzester Zeit Tische auf, so dass in gemütlicher Atmosphäre miteinander gegessen werden konnte. An den wunderschön gedeckten Tischen fanden bald alle Anwesenden einen Platz und die deftige Kesselsuppe, genauso wie das rustikale warme Buffet mundeten den Gästen gut.  Schnell kam man ins Gespräch und tauschte sich aus.

 

Der weitere Abend hielt dann viele Überraschungen und Vorträge bereit. Hier bekam man den ersten Eindruck, welche Vielfalt in unserem neuen Pfarrverband vorhanden ist: Musik vom Kirchenchor und der Liedertafel Hornburg sowie der Flötengruppe Werlaburgdorf, Geschichtliches und Interessantes über das Gut Altenrode von Herrn Wätjen, eine kabarettistische Einlage von Pfarrer Frank Ahlgrim, einer Feuershow von Jonas Ahlgrim zu Piraten-Musik vom Posaunenchor Achim und zum Abschluss ein Beitrag des Projektchores „Lutheroratorium“ mit dem Zugaben-Medley aus dem Pop-Oratorium „Luther“. All das bescherte den Gästen einen unterhaltsamen, abwechslungsreichen und kurzweiligen  Abend.

 

Pfarrer Olaf Schäper verabschiedete schließlich die Gäste zu später Stunde mit Luthers Abendsegen.

 

An dieser Stelle gilt zu allererst der Familie Wätjen in Altenrode ein großes Dankeschön. Ihnen ist es zu verdanken, dass dieses Fest im alten Schafstall und damit in einer wunderschönen Atmosphäre stattfinden konnte. Aber natürlich konnte es nur durch die zahlreichen helfenden Hände und die vorplanenden Köpfe geschehen. Sei es der gesamte Ablauf, der Gottesdienst, das Tische eindecken und rücken, der Aufbau und das Funktionieren der Technik und, und, und…., ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre das alles nicht möglich gewesen.  DANKE dafür!

 

Bleibt nun von diesem Fest eine nachhaltige Wirkung? Wachsen wir zusammen, auch wenn nicht gefeiert wird? Alle sind wir gefragt, diesen neuen Pfarrverband wachsen zu lassen. Arbeiten wir daran und besinnen wir uns auf DEN Leib und seine Glieder. Bekennen wir uns zu unserem Gott und Jesus Christus, vereinen wir uns zu einer lebendigen Gemeinde mit allen ihren unterschiedlichen Fähigkeiten. Dann könnten wir getrost in die Zukunft blicken und sicher noch viele Reformationsfeste feiern.

 

 

 

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