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Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

  • Der HERR sprach: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.

    1.Mose 8,21

  • Ihr wisst, dass der Sohn Gottes erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme.

    1.Johannes 3,5

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Konfirmation

In der Konfirmation bestätigen die Jugendlichen ihre Taufe. Das Wort Konfirmation kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie "Befestigung" oder "Bekräftigung". Denn die meisten Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden als Kleinkinder getauft. Die Entscheidung haben ihre Eltern für sie getroffen. In der Konfirmation sollen sie diesen Schritt bewusst nachvollziehen. Durch das Mitsprechen des Glaubensbekenntnisses sagen die Konfirmanden zu ihrer eigenen Taufe "Ja" und werden zu mündigen Mitgliedern der Kirche.
 
Die Konfirmation kennzeichnet den Übergang der Jugendlichen in die Welt der Erwachsenen.
 
Bekanntermaßen leben wir in einer sehr schnelllebigen Zeit. Dies ist auch und gerade im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit deutlich zu spüren, so dass es nötig ist, die eigenen Konzepte stetig den bestehenden Anforderungen anzupassen. Dies gilt auch für den Konfirmandenunterricht.
 
Die Kirchenvorstände unserer Gemeinden haben sich deshalb im ersten Halbjahr 2007 intensiv mit dem sog. 3/8 Modell, auch als Hoyaer Modell bekannt, beschäftigt und nachdem alle potentiellen Eltern zu einem Infoabend eingeladen wurden und sich die (wenigen) anwesenden Eltern für das Modell ausgesprochen haben,wurde das Modell im November 2007 eingeführt.

Das Hoyaher Modell - KU3/8

Das Hoyaher Modell bzw. des Konfirmandenuntterrichts in der 3. und 8. Schulklasse (KU3/8) sieht einen zweigeteilten Unterricht vor. Eine erste Phase findet in der 3. Klasse statt. Sie beginnt jeweils im September und endet im kommenden Jahr im Mai. Diese Phase ist sehr spielerisch und kindgerecht orientiert und soll an den Kindergottesdienst anknüpfen.

• Die erste Phase

In dieser Phase werden an jeweils 4 Nachmittagen die Themen Kirchenjahr, Tauf und Gemeindeleben bearbeitet. Am Ende der Einheit Taufe steht ein gemeinsamer Tauferinnerungsgottesdienst in der Kirche und den Abschluss der gesamten Zeit bildet ein gemeinsamer Ausflug.

Elementarer Bestandteil dieser Phase ist die Einbeziehung der Eltern und ggf. ältere Konfirmanden im Unterricht. Konkret heißt das, dass neben dem Pfarrer immer eine Mutter oder ein Vater, sowie eine jugendliche Helferin bzw. ein jugendlicher Heilfer für die Erarbeitung eines Theams verantwortlich sind. Die Einheiten werden gemeinsam geplant und auch gemeinsam durchgeführt.

• Der Konfi-Club

Nach dieser Phase wird ein Konfi-Club angeboten in dem die Kinder einmal im Monat am Freitagnachmittag zusammenkommen können.

• Die zweite Phase

Die zweite Phase findet in der 7/8. Klasse statt und endet mit der Konfirmation nach einem guten Jahr. Diese Phase beinhaltet die Erarbeitung verschiedener Themen wie z.B. Gottesdienst, Kirchenjahr, Bibel, Jesus Christus, Gebet, Tod und Sterben im monatlichen Blockunterricht

 Ein zentraler Baustein dieses Konzeptes sind  7 ganztägige Konfirmanden-Samstage, die während der Konfirmandenzeit für alle Konfirmandinnen und Konfirmanden des Gestaltungsraumes Schöppenstedt Süd gemeinsam an einem zentralen Ort durchgeführt werden. Diesen Samstagen liegt das sog. Holk-Modell zugrunde.

Holk ist ein Engel, der mit seiner Kamera das Leben von 8 Jugendlichen begleitet und gefilmt hat. Seine Erlebnisse und Beobachtungen werden zur Grundlage des Konfirmandenunterrichts. So wollen wir versuchen, die Lebenswelt der Konfirmandinnen und Konfirmanden mit christlich-biblischen Inhalten in Beziehung zu setzen.

Ein zweiter zentraler Baustein sind monatliche Treffen in Werlaburgdorf. Diese Treffen orientieren sich weniger am klassischen Konfirmandenunterricht und sollen mehr Jugendgruppencharakter haben, was freilich nicht ausschließt, dass auch inhaltlich gearbeitet wird.

Der dritte zentrale Baustein sind zwei Konfirmandenfreizeiten, die während der Konfirmandenzeit alternativ angeboten werden und wahlweise von den Konfirmandinnen und Konfirmanden wahrgenommen werden müssen. Zum einen ist das eine zweiwöchige Freizeit in den Sommerferien, die sich im Wesentlichen an den bisherigen Freizeiten in unserem Pfarrverband orientiert. Zum anderen ist das eine mehrtägige Freizeit in den Herbstferien, die Pf. Schäper aus Hornburg durchführen wird.

Da wir immer wieder die Beobachtung gemacht haben, dass unsere normalen Gottesdienste nur wenig konfirmandengerecht sind, werden wir zukünftig zusätzlich für die Region einen monatlichen Konfirmandengottesdienst Freitag abends anbieten, zu dem natürlich auch alle anderen Gemeindeglieder herzlich eingeladen sind.

 

Vorstellungsgottesdienst

Am Ende der Konfirmandenzeit steht der sog. Vorstellungsgottesdienst, der den früheren Prüfungsgottesdienst ersätzt hat. Dieser Gottesdienst wird von den Konfirmanden vorbereitet und durchgeführt und ist immer wieder ein kleiner Höhepunkt vor der eigendlichen Konfirmation.

Die Konfirmation

Die Konfirmationen unseres Pfarrverbands finden in der Regel an den drei Sonntagen nach Ostern, um 10.30 Uhr statt.

  • Werlaburgdorf:
  • Heiningen:
  • Gielde:
1. Sonntag nach Ostern Quasimodogeniti
2. Sonntag nach Ostern Misericordias Domini
3. Sonntag nach Ostern Jubilate

 

Eine Besonderheit in Gielde ist die Tradition des Turmsingens. Am Abend vor der Konfirmation treffen sich die Konfirmanden in der Kirche und singen gemeinsam vom Kirchturm zur versammelten Gemeinde vor der Kirche.

Anmeldung zum Konfirmandenunterricht:

Hier können Sie eine Anmeldung zum Konfirmandenunterricht downloaden.