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Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

  • Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.

    5.Mose 2,7

  • So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.

    1.Korinther 3,7

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Die kirchliche Trauung

In der evangelischen Trauung spielen drei Aspekte eine Rolle: biblische Texte über die Gemeinschaft von Mann und Frau, das gegenseitige Versprechen der Brautleute und der Segen Gottes. So ist der Gottesdienst geprägt von der Geschichte des Brautpaares, vom Dank über die Liebe zueinander und von der Bitte um Beistand in schwierigen Zeiten.
 
Im Zentrum steht der Segen Gottes. Denn zusammenzuleben und eine gemeinsame Zukunft zu gestalten, ist nicht leicht. Zum einen können verschiedene Wünsche und Vorstellungen über das Zusammenleben nebeneinander stehen, zum anderen erfordert zum Beispiel ein Arbeitsplatzwechsel Flexibilität und kann die Ehe belasten. Diese Gedanken gehören dazu, wenn man sich entschließt, sein Leben miteinander zu verbringen. Deshalb bittet in der Trauung das Paar zusammen mit der Gemeinde um den Beistand Gottes.
 
Im Traubekenntnis versprechen die Brautleute einander, zum Gelingen der Ehe beizutragen, was ihnen möglich ist. Hier haben die bekannten Formulierungen ihren Platz, wie "lieben und ehren", "in guten und in bösen Tagen" und "bis der Tod euch scheidet". Die Ehe ist auf Lebenszeit angelegt. In der Trauung sollen sich die Partner eine Lebenslange Bindung bejahen und sich diese gegenseitig versprechen.

Der Trauspruch

Zu einer kirchlichen Trauung gehört ein Trauspruch, den sich das Paar in der Regel selbst aussucht. Dieser Spruch wird auf Ihrer Urkunde vermerkt, er ist dann Ihr persönlicher Bibelvers für die Ehe. Daher sollte er möglichst gut zu Ihnen passen. Meistens wird der  Pfarrer in der Ansprache diesen Trauspruch zum Thema machen. Auf diese Weise bestimmt Ihr Trauspruch auch den Hochzeitsgottesdienst entscheidend mit.
 
Weitere Informationen zur kirchlichen Trauung finden Sie unter www.trauspruch.de (ein Service der EKD)